DIE STORY DES BABY SHUSHERS

Man nehme:

1 schreiendes Baby
1 gestressten Papi
1 gestresste Mami
1 Hand voll Glück, das richtige Buch gefunden zu haben

und erhält eines der revolutionärsten Produkte der Baby- und Elternwelt. Inspiriert durch den Bestseller "Das glücklichste Baby der Welt", enstand die Idee für den Baby Shusher.

Wie alles begann ...

Es begann mit Anna, unserer Erstgeborenen, die mittlerweile mit ihren zwei Jahren die Sturheit für sich entdeckt hat. Wie viele andere frischegebackene Eltern waren Katie und ich unsicher, in dem was wir tun. Wir haben uns unendlich über die Schwangerschaft gefreut. Dennoch waren wir unbedarft wenn es darum ging sich um ein Baby zu kümmern. So machten wir es einfach wie jeder andere auch. Wir kauften Bücher und DVDs um die Master des Baby Universums zu werden. Eine der DVDs handelte davon heikle Babys richtig zu beruhigen. Wir schauten sie gelegentlich mit dem Hintergrund diese Techniken nie anwenden zu müssen. Wir waren uns sicher ein ruhiges Baby zu bekommen.


Wann hört das endlich auf ...

Damit lagen wir mehr als falsch. Das Geschrei unserer Neugeborenen wurde in dem Moment zu meinem Erzfeind, als es zum ersten Mal das ganze Haus erschütterte/ es drohte die Ziegel vom Hausdach zu lösen. Katie und ich haben wie verrückt nach irgendetwas gesucht, was unsere Anna beruhigen könnte, bevor wir uns noch gegenseitig an die Kehle gegangen wären. In diesen ersten paar Wochen, hätten wir nicht gezögert jemanden 1000 Dollar zu geben, wenn er mit der Antwort um die Ecke gebogen käme. Wenn es vier Uhr nachts gewesen wäre, hätte ich sogar auf 50 Tausend erhöht. Wer braucht schon zwei Autos? Lass uns das Haus refinanzieren, Schatz.

Nichts mit routinemäßigem Ablauf/beständigem Ablauf schien zu funktionieren, weder wickeln, noch schaukeln. Kein Schnuller. Keine Waschmaschine. Keine Zugfahrt von Austin nach Boston. Okay um ehrlich zu sein, haben wir das nicht wirklich ausprobiert. Aber wenn mir jemand gesagt hätte, dass es funktioniert, hätte ich es gemacht


Letztendlich die Rettung ...

Dann haben wir eine Lösung gefunden. Der heilige Gral der Baby Beruhigung. Er hat unser Leben grundlegend verändert. Wir erfuhren aus der DVD eines professionellen Doktors von einer weit zurückgehenden Art der rhythmischen Beruhigung. Wir haben natürlich schon von der „Sch-Beruhigung“ gehört, jedoch war das hier anders. Der „Sch"-Laut war hier geräuschvoll, zudringlich und in langen Rhythmen. Es war wie ein Schlangenbeschwörer und seine giftige Schlange. Anna reagierte im Handumdrehen auf das „Sch-Geräusch“. Sie nahm es in sich auf und driftete in die Welt der Träume ab. Völlig überwältigt starrten Katie und ich uns an, als wir endlich einen kleinen Bruchteil von Frieden verspürten. Unser Zuhause war totenstill.


Die Sache hatte einen Haken ...

Doch dann entdeckten wir den Haken. Katie konnte den „Sch-Laut“ nicht laut und lang genug erzeugen um dieselbe Wirkung wie Dad zu erzielen. Dazu fehlte ihr ausreichend Luft in den Lungen. So wurde ich als Beruhiger der Familie ernannt, was mir zur Anfang sehr gefiel. Ich genoss es die Rolle des Helden zu spielen. Ich war Indiana Jones und Annas Geschrei war mein „Tempel des Todes“. Doch desto näher der Tag kam, an dem ich wieder meinen Ganztagsjob nachgehen musste, desto mehr Stieg die Panik bei Katie. Was sollte sie nur den ganzen Tag ohne mich tun? Wie sollte sie das überleben? Wir hatten keine andere Wahl, als das Baby umzutauschen. Zumindest sah ich das in ihrem besorgten Gesicht.


Die Erleuchtung...

Es war irgendwann zwischen zwei und drei Uhr morgens als ich während der „Sch-Routine“ für mein Baby Girl die Erleuchtung bekam. Ich erinnerte mich daran, dass Katie ein kleines, digitales Aufnahmegerät in der Schublade ihres Schreibtischs aufbewahrte. Ich begann zu sinnieren …. konnte das funktionieren? Gab es etwas, um meinen „Sch"-Geräusch für die Aufnahme direkt zu filtern? Am nächsten Tag isolierte ich mich in meinem Labor (mein geparktes Auto in einem ruhigen Zufahrtsweg) und begann mein „Sch“ rhythmisch auf das Gerät aufzunehmen. Nachbarn starrten währenddessen ungläubig ins Auto auf den komischen Vogel von nebenan. Ich war ein verrückter Wissenschaftler.


Wir haben sie gefunden, die Wunderwaffe ...

Schließlich probierten wir meine Erfindung aus. Anna gab mal wieder alles … es war diese Art von Baby Gebrüll, dass jegliches Glas im Umrkeis von 3 Metern zum Sprung bringt. Ich platzierte das Aufnahmegerät neben ihrem Ohr und drückte auf Play. Wir hielten den Atem an und schickten ein Stoßgebet zum Himmel. Anna nahm es an, als wäre es einer meiner Live Auftritte und schlief in nur wenigen Minuten ein. Katie und ich sahen uns an, als hätten wir gerade den Jackpot im Lotto geknackt. Es war magisch! Wir haben die Wunderwaffe gefunden. Vergesst das Klonen von Schafen. Ich habe einen Papa geklont. Ihr könnt mich gleich auf den Titel des Time Magazins packen.


Nie mehr ohne ihn ...

Von diesem Tag an wurde der „Shusher“, wie wir ihn von da an nannten, das Werkzeug Nummer eins in unserem Arsenal. Wir verließen das Haus niemals ohne ihn. Wir flippten sogar völlig aus, wenn er hinter die Sofakissen gerutscht ist und wir ihn nicht finden konnten. Weil er so klein und praktisch war, konnten wir ihn überall benutzen, ob im Kinderwagen, im Auto, im Lebensmittelgeschäft, in der Wiege, im Gitterbett oder in unseren Händen. Großeltern und Babysitter gebrauchten ihn auch. Wir nutzen ihn dutzende Male jeden Tag.


Wir gossen den Shusher in Bronze ...

Dann wurde Anna älter und begann sich selbst viel einfacher zu beruhigen. So gossen wir den Shusher in Bronze und montierten ihn in einem Glaskasten über unseren Kaminofen. Okay, nicht ganz so ist es gewesen. Wir legten ihn in eine Schublade und warteten ab. Wie es das Schicksal so will, wurden wir wieder schwanger, als Anna gerade fünf Monate zählte. Baby Girl Nummer zwei war auf dem Weg. Wenn Madison geboren würde, wäre ich gewappnet. Ich zog schon mal meinen Kittel an und freute mich darauf herauszufinden, ob der verrückte Wissenschaftler-Papa ein One-Hit-Wonder bleibt.


Der Babyshusher und sein zweiter Einsatz ...

An ihrem ersten Tag in unserer Welt hatte Madison im Krankenhaus die erste Begegnung mit dem Shusher. Armes Mädchen. Sie hatte nie eine Chance. Sie stand sofort unter seinem Bann, denn sie schlief sofort ein. Die Krankenschwestern waren mehr als überrascht, da sie so etwas zuvor noch nicht gesehen hatten. Wir wurden in Nullkommanichts zum Gespräch des dritten Stockwerks. Der Shusher erlangte mehr und mehr Bekanntheit. Auch schwangere Freunde begannen nach ihm zu fragen.


Es ist Zeit zu teilen ...

Auf der Autofahrt vom Krankenhaus nach Hause war Katie und mir klar, dass wir etwas unternehmen müssen. Wir hatten so viele Freunde, die mit ihren Babies kämpften und ersten Monate sind so entscheidend für die Bindung zwischen Eltern und Kind. Wir konnten es nicht mehr länger für uns behalten. Es war Zeit unsere Erfindung mit der ganzen Welt zu teilen. Der Shusher musste auf irgendeinem Weg für alle zugänglich gemacht werden.